Media Center-PC im Eigenbau Teil2

Wie versprochen gibt es im 2 Teil der “Meida Center-PC im Eigenbau Reihe” eine Auflistung der verwendeten Hardware inklusive einer kurzen Erläuterung warum genau diese Hardware ausgewählt wurde.

Mainboard:

Das Zotac ION F, bringt so ziemlich alles an Funktionen mit die ich brauche oder zukünftig brauchen werde.

Genug Leistung (CPU/GPU) bringt das Board von Haus aus mit, das reicht für die TV/DVD/Blue Ray Wiedergabe.

Für die Reine DVD-Wiedergabe hätte ein Intel Atom mit Intel Chipsatz gereicht, die ION Plattform wählte ich um die Möglichkeit zu haben Full HD Filme ruckelfrei wiedergeben zu können. Diese ermöglicht es die Berechnung des Filmes über die Grafikkarte abwickeln zu können, hierzu reicht die Rechenkraft des Intel Atom 330 alleine leider nicht aus.

  • Nvidia 9400 HDMI, DVI-D, VGA
  • Intel Atom 330 1,6 Ghz Doppelkernprozessor
  • Max. 4 GB Ram DDR 2 667/800
  • Wlan 802.11n Atheros
  • Audio 7.1(HDMI) und 5.1 über Klinke
  • 1* Mini PCI Express, bereits belegt durch das Wireless Lan Modul
  • 1* PCI Express 2.0 16x
  • 3* SATA 3.0 Gb/s
  • 1* eSATA 3.0 Gb/s
  • 10 USB 2.0 Anschlüsse, 6 am Mainboard selbst und 4 weitere über Pinconnectoren auf der Hauptplatine

Quelle: Zotac

 

Arbeitsspeicher:

Bezüglich der hohen Kompatibilität habe ich mich für Kingston Value Ram entschieden, dieser wird erstens vom Mainboardhersteller als Kompatibel gelistet und hat zweitens zum Zeitpunkt des Kaufes ein gutes Preisleistungsverhältnis gehabt.

 

Festplatten:

Für eine günstige SSD entschied ich mich, da diese einfach wesentlich schneller als eine herkömmliche Festplatte ist. Lästige Wartezeiten werden somit so gut wie hinfällig.

Um den teuren Speicherplatz auf der SSD nicht verschwenden zu müssen, nutze ich eine zweite Festplatte um TV-Aufnahmen darauf speichern zu können. Für weniger Geld lässt sich hier mehr speichern (TV Aufnahmen, Musik, Bilder, Videos etc.)

 

TV- Karte:

Systemvorrausetzungen:

  • Für TimeShift und Aufnahme in MPEG-2
    • Pentium 4 2.4GHz (Hyper-Threading)
    • AMD  AthlonXP 2600 +
  • Für HDTV (H.264) Vorschau
    • Intel Core 2 Duo 2.4 GHz oder gleichwertig
  • Für H.264 Aufnahme und TV auf MCE
    • Pentium 4 3.0GHz (Hyper-Threading) oder gleichwertig
  • 512 MB RAM und mehr
  • VGA Karte mit DirectX 9.0c

Lieferumfang

  • AVerTV Satellite Trinity
  • Quick Guide
  • Installations CD
  • All-in-One Kabel
  • Audio Kabel
  • Infrarot Sensor
  • FM Kabel
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Slotblende für ITX und ATX Gehäuse

 

Die AverMedia Trinity 707 war die einzige TV-Karte die mich mit ihrem Preis/Leistungsverhältnis ansprach. All meine Ansprüche deckte diese Karte ab (DVB (S/T) + WMC Kompatibel).

Des Weiteren war sie eine der wenigen Karten die bereits über einen PCIe 1x Anschluss verfügte und nur somit mit meinem Mainboard betrieben werden konnte.

Quelle: AverMedia

 

Optisches Laufwerk

In meinem Mediacenter PC kommt kein anderer Laufwerkstyp als ein Slotin Laufwerk in Frage. Entschieden habe ich mich für das Teac “BD-C26SS”.

Bei dem Laufwerk handelt es sich um ein sogenanntes Combo- Laufwerk, es ließt sowohl DVD als auch BlueRay Foramte. Zusätzlich kann es noch DVDs brennen.

Leider sind Laufwerke im Notebookformat nicht sehr leise, schaut man jedoch einen Film so kann man die Lautstärke des Laufwerks vernachlässigen.

 

Gehäuse

Meine Wahl fiel auf das Antec ISK 300 aus einfachen und praktischen Gründen. Es war eines der wenigen, schlichten Gehäusen die sauber verarbeitet und klein sind.

Ein großer Nachteil dieses Gehäuses ist dass die Frontklappe mit einem Schnappverschluss einrastet. Diese klappe ist lediglich da um das Laufwerk zu verdecken.

Hat man nun ein Slot-In Laufwerk das die Optischen Medien einfach aus dem Laufwerk schmeißt und die Gehäuse klappe geschlossen ist, kann ich mir gut vorstellen das es hier früher oder später zu Schäden am Laufwerk führen wird.

Stromversorgung:

  • 65-Watt Netzteil + DC zu ATX-Board (auch mit 150 Watt Netzteil erhältlich)
  • 3 Laufwerkseinschübe:
    • 1 interner 5,25 Slimline Einschub (für optische Laufwerke)
    • 2 interne 2,5″ HDD-Einschübe

 

Kühlsystem:

  • 1 seitlicher 80mm TriCool™-Lüfter mit manueller 3-Stufen-Regelung
  • 1 freier Platz für einen weiteren 80mm Lüfter

 

Anschlussmöglichkeiten an der Vorderseite:

  • 2 x USB 2.0
  • 1 x IEEE 1394
  • 1 x eSATA

 

Gehäusedetails:

  • 1 Erweiterungssteckplatz LowProfile
  • Mini-ITX Motherboard: 170mm (B) x 170mm (L)

0,8 mm kaltgewalzter Stahl für “außergewöhnliche” Stabilität (dem kann ich voll  und ganz zustimmen)

Gehäuseabmessungen:

  • 295mm (H) X 380mm (T) X 195mm (B)

Quelle: Antec

Im dritten Teil der Reihe gibt es dann ein paar Fotos fürs Auge vom Zusammenbau und die Softwarekonfiguration des Systems.

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Datum: Friday, 6. January 2012 17:38
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